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kleingartentv.at - Der "Fernsehsender" von Kleingärtnern für Kleingärtner

  • Österreich
  • 17.10.2017

Die Idee

ATDer Zentralverband der Kleingärtner Österreichs hat anlässlich seiner Jahrfeier und dem internationalen Kongress in Wien sehr erfolgreich mit einer Produktionsfirma zusammengearbeitet. Aus dieser Kooperation entstand die Idee zu der Internetplattform "KleingartenTV".

"KleingartenTV" dient als Informations- und Kommunikationsplattform. Das Ziel des Zentralverbandes ist es, das Gemeinschaftsgefühl der Kleingärtner zu stärken und ihnen eine Möglichkeit zu bieten, miteinander einfacher in Kontakt zu treten. Außerdem können die Mitglieder zeitnah über wichtige Themen informiert werden. So ist die Internetplattform "kleingartentv.at" eine perfekte Ergänzung zu der monatlich erscheinenden Verbandszeitschrift "Kleingärtner", der Homepage "www.kleingaertner.at" und den Auftritten in diversen sozialen Medien.

Nach einem Monat Probebetrieb ging die Plattform am 1. September 2017 für alle österreichischen Kleingärtner und Abonnenten der Verbandszeitschrift online. In den ersten zwei Wochen sind bereits über 700 Mitglieder auf der Plattform registriert. Derzeit stehen 25 Videobeiträge zur Verfügung. Alle ein bis zwei Tage ist ein neuer Beitrag geplant.

Unterhaltung und Information

ATDie Beiträge auf "kleingartentv.at" sind in mehrere Kategorien unterteilt. Unter "Garten-News" findet man Videos mit Tipps, Rezepten, Informationen vom Zentralverband und einen Blick hinter die Kulissen des Kleingartenwesens. Im Bereich "Mein Garten" liegt der Schwerpunkt auf den Bewohnern der Kleingärten. Hier werden ihre Hobbies und Besonderheiten vorgestellt. Die Kleingartenvereine werden in der Kategorie "Garten Doku" präsentiert. Außerdem finden sich hier Beiträge über die lange Geschichte des österreichischen Kleingartenwesens. Die Eindrücke von Veranstaltungen und Jubiläen werden im Bereich "Garten Fest" gesammelt.

Neben den im Auftrag des Zentralverbandes produzierten Videos haben auch die Benutzer die Möglichkeit, eigene Beiträge, Videos und Bilder mit den Benutzern zu teilen.

Virtuelles Vereinshaus

Das virtuelle "Vereinshaus" ist eine Online-Community, in der die Kleingärtner miteinander in Verbindung treten können. Jeder Benutzer kann sich ein individuelles Profil anlegen. Ähnlich wie bei anderen Plattformen sozialer Medien können Videos und Fotos geteilt werden. Weiters können sich Mitglieder in selbst erstellten Interessensgruppen zusammenfinden. Der Benutzer kann "Freunde" hinzufügen, chatten und Nachrichten schreiben.

Damit sollen die österreichischen Kleingärtner eine Möglichkeit bekommen näher zusammenzurücken und sich nach ihren Interessen auszutauschen und gegenseitig zu unterstützen.

 

VIDEO https://youtu.be/TyMiSjKaHfs

Kleingartenpreis 2015

  • Österreich
  • 18.9.2015

imagDer Kleingartenpreis wird in Wien seit 1998 verliehen.

Am 29. August 2015 fand somit zum 15. Mal die Verleihung des Kleingartenpreises statt. Es gab viele sehr kreative Einsendungen zum Thema "Die Garten-Uhr – mein Kleingarten im Lauf des Jahres".

Zusätzlich gab es heuer noch eine Sonderkategorie unter dem Titel "Mein Kleingarten im Lauf der letzten 100 Jahre", für welche ebenfalls Preise vergeben wurden. Diese Sonderkategorie wurde aufgrund des 2016 stattfindenden 100-jährigen Jubiläums des Zentralverbandes von diesem initiiert.

Bei der feierlichen Gala im Festsaal des Wiener Rathauses kamen zahlreiche Kleingärtnerinnen und Kleingärtner in kulinarischer und auch musikalischer Hinsicht voll auf ihre Kosten.

imgAuch dieses Jahr konnten die Gäste wieder selbstgemachte Produkte (Marmeladen, Schnäpse, Liköre) der Frauenfachgruppen Floridsdorf und Simmering verkosten und nutzten dieses köstliche Angebot auch sehr zahlreich.

Die GewinnerInnen des diesjährigen Kleingartenpreises sind:
1. Platz: Susanne Kristek, Kgv. Maulwurf
2. Platz: Elisabeth & Martin Loidl, Kgv. Neue Wiese
2. Platz: Brigitte Holub, Kgv. Rosental
3. Platz: Martina Krüger, Kgv. Rosental
3. Platz: Erna & Andreas Gadinger, Kgv. Rosenhügel

Alte Apfelsorten

  • Österreich
  • 18.8.2015

Die Obstversuchsanlage des Zentralverbandes der Kleingärtner Österreichs dient nicht nur dazu, den "optimalen Kleingartenobstbaum" zu finden – wie zum Beispiel den "Familienbaum", auf dem drei oder mehr Apfelsorten veredelt werden – je nach Vorliebe der Familienmitglieder. Es gibt daher neben neuen Züchtungen auch seltene und teilweise uralte Sorten. Drei davon möchten wir Ihnen hier vorstellen:

Weißer Winterkalvill Weisser Winterkalvill
Der Weiße Winterkalvill stammt aus Frankreich und wird erstmalig 1598 in Frankreich schriftlich erwähnt, wo er unter dem Namen Calville blanche d'hiver bekannt ist. Daneben gab es sehr viele Lokalbezeichnungen, wie z. B. Französischer Quittenapfel, Eckäpfel, Erdbeerapfel oder Paradiesapfel. Früher weit verbreitet, ist er heute wegen seiner hohen Standortansprüche selten. Die Blütezeit ist früh, kurz und daher auch witterungsempfindlich. Nur in warmen Lagen und auf besten Böden reift der Weiße Winterkalvill zu einem erstklassigen Tafelapfel aus. Die Sorte ist für verschiedene Pilzkrankheiten stark anfällig, insbesondere für den Schorf. Aber auch andere Schädlinge scheinen die Qualität dieser edlen Sorte zu schätzen und suchen sie deshalb gerne auf.

Steirische SchafsnaseSteirische Schafsnase
Die Steirische Schafnase entstand um 1800 als Zufallssämling in der Steiermark und war der Lieblingsapfel von Erzherzog Johann. Sie verdient ihren Namen durch die walzenförmige, hochgebaut-konische Frucht und wurde auch Ochsennase genannt. Sie ist meist gelb-orange gefärbt und rot geflammt. Das Fleisch ist mittelhart, sehr saftig, bald mürbe und säuerlich-süß im Geschmack. Die Schafnase ist sowohl als Tafelapfel als auch (und das eher) als Haushaltsapfel geeignet – ein Apfelstrudel wird mit der Steirischen Schafsnase zu einem königlichen Dessert.

Mauthausner Limoniapfel Mauthausener Limoniapfel
Der gelbe, gepunktete, sonnseits gerötete, im Geschmack süß-säuerlich ausgeprägte Apfel mit mittelgroßer Frucht wurde um 1700 erstmals erwähnt und ist in Oberösterreich eine lokale Sorte, die es trotzdem wert ist, erwähnt und erhalten zu werden. Der Apfel wurde zur Obstweingewinnung verwendet und ist nur gering lagerfähig.

 

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