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Die Iris

Iris

Legende und Geschichte

FR1Das Wort “Iris“ ist ein mittelalterliches Wort das aus dem Lateinischen „Iridis“ kommt, welches schon aus dem Griechischen „Iris, Iridos“ stammt. Es bezeichnete die Botin der Götter, welche den Menschen ihre Botschaften in der Form eines Regenbogens brachte. Man findet das Wort „Iris“ seit dem XIII Jahrhundert in Zusammenhang mit der Blume und dies wegen der Farbe ihrer Blütenblätter, welche einen schillernden Schimmer haben. Die Iris wurde schon von den Ägyptern als heilig angesehen und wurde dann unter dem Wappennamen „Fleurs-de-Lys“ zum Symbol des französischen Königtums. Es scheint dass die Mode der „Iris“ als Parfum von Catherine de Médicis ins Leben gerufen wurde.

Botanik

Die Iris (im französischen männlicher Name für die Blume aber weiblicher Vorname der zurzeit in Mode ist) ist ein Wurzelstock oder eine Knollenstaude der „Iridicae“ Familie (wie die Krokusse). Die Gattung der Iris enthält etwa 210 Arten und unzählige Sorten, welche man im Garten verwenden kann, ohne die unzähligen Sub-Sorten zu nennen. In unsern Gärten finden wir die Hybrid-Iris für den Gartenbau, welche man auch „germanische Iris“ nennt.

•   Die Blätter sind wechselständig, mit einer ummantelten Basis und sind fast immer schwertförmig.
•   Die Blume: große zweigeschlechtliche regruppierte Blumen sind zu mehreren von einem Deckblatt umgeben, welche man Blütenscheide nennt (wie Seidenpapier) und sich dann auf 2 Ebenen in sechs ähnliche Blütenblätter öffnen: die Blume besteht aus 3 externen horizontalen Kelchblättern mit Bart und drei internen, kleineren, stehenden Blütenblättern.
•   Die Frucht ist eine Kapsel mit drei Boxen, welche mehrere Samenkörner enthält. Man kann die Samen trocknen und dann säen.

Die Iriskunde hat ein bestimmtes Jargon mit nicht weniger als 23 Ausdrücken um über die Irisblume zu sprechen. Dies je nach der Verschiedenheit der Farben der Blumen, ihrer Form oder der Höhe der Pflanze.

Es gibt 2 Kategorien von Irisblumen:

•   diejenigen ohne Bart. (Iris aus der Louisiane, aus Sibirien, aus Kaliforniern, Iris spurias, Iris aus Japan),
•   diejenigen mit Bart. Die meisten, in unseren Gärten gehören in diese Kategorie und dies unabhängig von ihrer Größe.

Die Blume der Iris hat Dank ihrer Züchter, welche die Iris hybridiert haben, im XX Jahrhundert eine große Evolution durchlebt und, ausgehend von einer kleinen, schmalen und weichen Art, ist es ihnen gelungen größere, weniger anfällige Blumen mit einer großen Farbenpracht zu züchten.

Sie haben auch Verbesserungen an der Form der Blume erreicht : gekräuselt, gelockt, größer, breiter, Harmonisierung zwischen den Größen der Kelchblätter und der Blütenblätter und andere Fantasien: Rüschen, Sporen………Die Form der Iris ist nicht festgelegt, die Züchter werden sicherlich eines Tages einen Weg finden die Sporen in echte Blütenblätter zu verwandeln.

Die Iris in unserem Garten

FR3Die häufigste in unseren Gärten auftretende Iris ist die Iris mit Bart „Germanica“. Man findet sie in allen Farben von hellblau bis violett/schwarz, von weiß bis gelb/orange/kupfer/schokolade außer den Rottönen, obwohl manchmal die Bärte ein sehr grelles und intensives Orange aufzeigen.

Wir haben eine große Auswahl je nach der Höhe der Pflanze oder ihrer Blütezeit:

Zwergiris (Wurzelstock): 15 - 30 cm - März – Anfang April
Die holländische Iris (knollig):70 - 100 cm – April - Mai
Iris Germanica (Wurzelstock): 70 - 100 cm – Ende Mai bis Anfang Juni

Die Blütedauer hängt natürlich von der Anzahl der Blumenknospen auf jedem Stiel ab; es gibt nur wenige Irisblumen, welche im Spätsommer blühen.

 

Wo soll man sie pflanzen?

•   Im Süden wird die Iris ein wenig Schatten vertragen. An andern Orten gefällt ihnen ein Standort in praller Sonne. Wenn dies jedoch nicht möglich ist brauchen sie wenigstens während einem halben Tag Sonne.
•   Sie mögen nicht am Fuß von Bäumen oder Sträuchern gepflanzt zu werden deren Wurzeln ihnen ihre Nahrung entziehen.
•   Alle Böden sind für die Iris geeignet aber in einem schweren, verdichteten Boden ist es besser sie auf einem Erdhügel von 5 bis 15 Zentimetern anzupflanzen nachdem man Sand hinzugefügt hat.

Wann soll man sie pflanzen oder an einen anderen Standort verpflanzen?

•   Die Sommermonate (von Juli bis Oktober) sind am besten geeignet damit die Pflanze genügend Zeit hat um sich an diesem Ort zu installieren und eine  bessere erste Blüte zu entwickeln.
•   Im Norden und Osten wird von Spätanpflanzungen von Februar bis Mitte Juni eher abgeraten.
•   Um sie zu verpflanzen: alle 3 oder 4 Jahre während dem Sommer indem man einen Teil des beschädigten, vertrockneten oder zu alten Wurzelstocks entfernt.

Wie soll man sie pflanzen?

•   Um eine bessere Wirkung zu erhalten soll man je nach dem Garten wo sie gepflanzt werden 3, 5, oder bis 7 Pflanzen pro Gruppe anpflanzen. Die Nase des Wurzelstocks soll nach innen, die grünen Sprosse im Kreis sollen nach außen gedreht sein.
•   Die Wurzeln sollen nicht mit mehr als 1 bis 2 Zentimeter hohem leichtem Boden bedeckt werden, so dass sie wieder sichtbar werden wenn die Erde abgesackt ist.
•   Die Wurzeln werden ganz flach gelegt, mit Boden bedeckt, welcher dann durch ein großzügiges Bewässern abflachen wird.
•   Wenn Sie eine große Menge von Irisblumen pflanzen dann öffnen sie mit einer Hacke einen Schlitz von 5 Zentimeter Tiefe und 20 Zentimeter Breite. Sie setzen die Wurzelstöcke an einen Rand und machen den Graben wieder zu.

Pflege

FR4•   Die Iris mag kein Unkraut, keine Feuchtigkeit, kein überschüssiges Wasser: Sie braucht nur Wasser beim Pflanzen; man begießt sie nur bei einer Hitzeperiode oder bei einer längeren Trockenzeit.
•   Schneiden Sie die Stiele nach der Blütezeit 10 Zentimeter über dem Boden ab und schneiden Sie die Blätter nicht während des Sommers, außer sie haben zu viele Flecken (nicht auf den Kompost werfen)
•   Schneiden Sie die Blätter Ende September – Anfang Oktober ab (aber es gibt auch eine gegenseitige Theorie…..)

Mai ist die schönste Zeit um von den vielfarbigen Blüten der Irisblumen sowie nach den Eisheiligen von ihren verschiedenen Parfümen zu profitieren.

Liliane Lenfant
Jardin Familial de France no. 501/2017

Macht Bienen glücklich!

Bundesweiter Pflanzwettbewerb: Aufruf zur Teilnahme an der 2. Etappe

"Mehr als die Hälfte unserer wichtigen Bestäuber sind vom Aussterben bedroht. Ihnen fehlen zunehmend Nahrungsquellen und Lebensräume". Naturferne Flächen sollen gemeinschaftlich für unsere Bienen und die Natur zurückerobert werden.

Macht Bienen glücklich!Der Wettbewerb startete 2016. Ein Aufruf zur Teilnahme an der ersten Etappe erschien im Oktober 2016.

Der Wettbewerb läuft in drei Etappen. Das Herbstsummen wurde Anfang April vom Frühlingssummen abgelöst. Ihm folgt ab Juli das Sommersummen. Gepflanzt werden Nektar- und Pollenpflanzen für einheimische Wildbienen. Welche Stauden, Einjährige und auch Gehölze zur Verwendung kommen, finden Interessierte auf der Website www.wir-tun-was-fuer-bienen.de Dort gibt es auch alle nötigen Informationen zur Teilnahme sowie weitere tolle Tipps und Tricks für die Pflanzaktionen.

Liebe Gartenfreunde, liebe Gartenfreundinnen, erneut sind Sie gefragt! Suchen Sie sich ein paar motivierte Mitstreiter. Verwandeln Sie öde Flächen in Bienenparadiese. Initiieren Sie ein Bienenprojekt. Mitmachen wird belohnt. Es warten jede Menge attraktive Preise.

BienenEin Einstieg in den Wettbewerb ist jederzeit möglich. Teilnehmen können Gruppen jeder Art mit ihren Gemeinschaftsaktionen. Die Aktionen werden von den Teilnehmern auf die Aktionsseite www.wir-tun-was-fuer-bienen.de geladen, damit öffentlich gemacht und anschließend von einer Jury prämiert.

Registrierte Wettbewerbsgruppen können bei LA'BIO! kostenlose Pflanzen und bei der Stiftung für Mensch und Umwelt rabattiertes Saatgut von Rieger-Hofmann für Ihre Region erhalten. Voraussetzung sind bienenfreundliche und ehrenamtliche Anpflanzungen auf (halb)öffentlichen Flächen wie z.B. Kita- oder Schulgärten, Gärten von gemeinnützigen Vereinen oder kommunale Flächen.

Thomas Wagner, BDG

So, liebe deutsche Gartenfreunde/innen oder jeder der sich angesprochen fühlt, auf die Plätze, los und vor allem macht weiter An alle europäischen und japanischen Kleingärtner, ergreift auch Initiativen mit ähnlichen Aktivitäten/Projekten.

Großblütige Prunkwinden

Überblick

Die Gattung Ipomoea umfasst rund 500 Arten von Schlingpflanzen, Sträuchern oder Bäumen der Familie der Convolvulaceae. Manche Studien (D. Austin, 1997) zählen sogar zwischen 600 und 700 Arten, von denen mehr als die Hälfte aus Nord- oder Südamerika stammen.

1Zunächst gibt es die Purpur-Prunkwinde (Ipomoea Purpurea), die sehr gut an das gemäßigte Klima angepasst ist: Es handelt sich dabei um eine Kletterpflanze aus Amerika, die jeder in ihrer purpurblauen Ausführung kennt, die von den Amerikanern als ‚Gand'Pa Ott' bezeichnet wird. Auch die rosafarbene Ausführung ist in Europa bekannt.

• Die Himmelblaue Prunkwinde (Ipomoea tricolor oder Ipomoea violacea) stammt aus Mexiko und Mittelamerika. Dort wird sie als ‚Badoh Negro' bezeichnet und ihr Samen wird seit der Zeit der Azteken als Halluzinogen verwendet. Sie wird als einjährige Pflanze angebaut und bringt zahlreiche blaue (richtig blaue!) Blüten mit einem Durchmesser von 10-12 cm hervor, die sich durch ihre gelbe Mitte auszeichnen.

Die Blaue Prunkwinde (Ipomoea Nil) kam vor 1000 Jahren aus China nach Japan. Damals wurde sie als Heilpflanze genutzt (harntreibend); die Chinesen hatten sie von den Arabern erhalten, die mit allen kleinen Königreichen Ostafrikas Handel trieben. Die Ipomoea Nil kam in Begleitung anderer Prunkwinden, darunter einer vom Himalaya und einer anderen aus der Region von Peking. Sie hielten schnell Einzug in die Gärten und wurden untereinander gekreuzt, um verschiedene Farben zu erhalten. Ausgehend von ihrer ursprünglich bläulichen Farbe, wurden sie rosa und danach weiß und sind in Europa als ‚Ipomoea purpurea' und ‚Ipomoea Tricolor' bekannt. Eine wesentlich weniger bekannte Art ist die japanische Prunkwinde, die auch als ‚Ipomoea Nil' oder ‚Asagao' bezeichnet wird.

Sie fanden sogar Einzug in die japanische Dichtung, da sie ein wichtiges Thema der japanischen Kultur verkörpern: Das Leben ist vergänglich und die Schönheit ebenfalls. In der Tat öffnet sich die Prunkwinde bei Sonnenaufgang und beginnt um 11 Uhr zu verblassen. Gewisse Farben und Formen waren sehr selten und sehr kostspielig. Sie fanden bei sämtlichen Herrscherhäusern großen Anklang. Es gab Rivalitäten unter den Städten und noch heute werden in den Sommermonaten Prunkwinden-Ausstellungen veranstaltet. Die Sammler veröffentlichen im Internet Fotos ihrer außergewöhnlichen Züchtungen. Die Japaner veranstalten jedes Jahr vom 6. bis 8. Juli in Iriya das Prunkwinden-Fest, auf dem sich rund 120 Händler und 400 000 Besucher aus der ganzen Welt treffen.

Anbau von Prunkwinden

2Im Laufe der Jahre habe ich in meinem Garten den Anbau aller Arten von Prunkwinden ausprobiert: Nach einem 12-stündigen Vorquellen können die Samen im März/April bei 16° C vorgezogen oder im April/Mai - sofern der Boden nicht mehr gefroren ist - im Freiland ausgesät werden. Dieser Zeitplan gilt für die gesamte Palette der klassischen rosafarbenen, roten, purpurfarbenen und weißen Prunkwinden.

Entgegen den Empfehlungen der Saatguthersteller, erfordern die hellblaue Prunkwinde, die leuchtend blaue Prunkwinde und die gestreifte Prunkwinde ("Flying Saucer", "Ismay" und "Carnevale di Venezia") für das im Norden Frankreichs vorherrschende Klima eine Aussaat möglichst spät im Mai, da sie größere Schwierigkeiten beim Keimen haben. Bei milder Witterung blühen sie hingegen bis Ende Oktober.

Die prächtige, enorme, weiße und duftende Prunkwinde "Mondblume" mit ihrem üppigen Blattwerk erfordert mehr Pflege und insbesondere von Anfang an Wärme. Wirklich gut blühte sie lediglich in den zwei oder drei sehr heißen – um nicht zu sagen unerträglich heißen - Sommern, in denen sie den Garten vom Einbruch der Dämmerung bis zum nächsten Morgen mit ihrem Duft erfüllte.

3Was die japanischen Prunkwinden vom Typ "Mt. Fuji" betrifft, die sich durch ihre Pastelltöne oder wiederum auch durch sehr lebhafte Farben (blassblau, nahezu ultramarines Blauviolett, blassrosa, fuchsia, altrosa) und prächtige und allesamt weißumrandete Blüten auszeichnen, so erfordert deren Anbau etwas grünen Daumen: Sie sind kälteempfindlicher und sollten im Gewächshaus bleiben und/oder zwischen Mitte Juni und Mitte Juli ausgesät werden. Experten lassen sie sogar über 3 oder 4 Tage bei 28° C keimen. Sie vertragen auch den übermäßigen Regen im Norden nicht.

Im Großraum Paris ziehe ich es mittlerweile vor, sie in großen Töpfen auszusäen, die ich beim ersten Temperaturrückgang im September/Oktober ins Haus hole. Es handelt sich dabei um Arten, die sich untereinander und von einer Saison zur nächsten kreuzen, wodurch unterschiedliche Formen und Farben entstehen.

Achtung: Schnecken sind ab dem Sprießen der jungen Triebe sehr versessen auf alle Arten der Prunkwinde.

L. Lenfant

Bundeskleingartenkongress und Tag des Gartens in Berlin

Vom 18.-19. Mai 2017 fand der 4.Bundeskleingartenkongress in Berlin statt.

DE1Ca 300 Delegierte diskutierten die zukünftigen Herausforderungen des Kleingartenwesens. Viel Prominenz war anwesend. Unter ihnen war Staatssekretär Adler. Malou Weirich vertrat das Office International du Coin de Terre et des Jardins Familiaux.

Das Jahr 2017 ist Wahljahr und somit ein Jahr politischer Weichenstellungen. Auch der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) – Dach und Vertreter der Interessen von knapp einer Million organisierten Kleingärtnerinnen und Kleingärtnern – mischt sich ein. Er macht sich stark für mehr Stadtgrün und – selbstverständlich – für den Erhalt von Kleingärten. Die kleinen Gärten haben einen positiven Einfluss auf den sozialen Zusammenhalt in Städten und Gemeinden. Sie helfen, das Kulturgut Gärtnern zu bewahren und leisten einen Beitrag zum Schutz und zur Verbesserung des Stadtklimas. Sie wirken sich positiv auf die Biodiversität – sowohl der Stadtnatur als auch der Kulturpflanzen – aus. Kleingärten steigern nicht nur die Lebensqualität in Städten und Gemeinden, sie können auch das Erscheinungsbild der Kommunen maßgeblich verbessern.

Der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde stellt daher folgende Forderungen an zukünftige Politik:

Den Schutz der Kleingärten als Grüne Infrastruktur sichern: Festhalten am Bundeskleingartengesetz in seiner bewährten Form.
Die bedarfsgerechte Weiterentwicklung von Kleingärten durch die Kommunen fördern: Kleingärten in den Programmen der Städtebauförderung und in weiteren zukünftigen Infrastrukturprogrammen explizit als möglichen Adressaten für Maßnahmen festschreiben.
Bei zukünftig anstehenden Neuregelungen von Kompensations- und Flächenausgleichsregelungen: ökologisch aufgewertete Kleingartenanlagen als Ausgleichsflächen anerkennen. Entsprechende Forschungsvorhaben und Modellprojekte sollten durch die Bundespolitik gefördert werden.

Wissenschaftspreis des BDG

DE2Peter Paschke freute sich, auf den Wissenschaftspreis des BDG aufmerksam zu machen und sozusagen den offiziellen Startschuss zu geben. "Der Wissenschaftspreis soll zur stärkeren Präsenz des Themas Kleingärten beim akademischen Nachwuchs in den Bereichen Stadt-, Regional und Landschaftsplanung führen sowie junge Stadtentwickler und Planer für das Potenzial, das Kleingärten für die grüne Infrastruktur haben, sensibilisieren.

Der BDG möchte Ideen und innovative Ansätze auszeichnen, die Kleingärten in vorbildhafter Weise in Projekte zur Erhaltung der Umwelt, zur Stabilisierung des Sozialgefüges und damit zur Lebensqualität in Städten und Gemeinden einbinden.

Besonderes Anliegen ist es, solche Arbeiten und Projekte auszuzeichnen, die eine Vorbildwirkung für grüne und soziale Stadtentwicklung besitzen und zur modernen Entwicklung grüner Infrastruktur beitragen".

Am 20. Mai fand die bundesweite Eröffnungsfeier des Tages des Gartens in den "Gärten der Welt" auf der Internationalen Gartenausstellung (IGA) statt.

Der Tag des Gartens stand unter dem Motto "Kleingärten: Lebendiges Grün für wachsende Städte". Als Vorreiter der Urban-Gardening-Bewegung machten die Kleingärtner mit diesem Tag auf die Notwendigkeit von Grün in den Städten aufmerksam: Viele der mehr als 14.000 Kleingärtnervereine Deutschlands öffnen am Tag des Gartens ihre Pforten – und machen das Glück des kleinen Grüns so für alle erlebbar. Besonders für Stadtbewohner bleibt der Kleingarten ein Refugium von unschätzbarem Wert: Ein Kleingarten ist nicht einfach nur ein Garten, er bietet Erholung und Ausgleich im Grünen – und zwar inmitten von Häusern und Straßen.

Nach dieser Eröffnungsfeier wurde dem Kleingartenverein "am Kienberg" die Office-Ehrenurkunde für naturgerechtes Gärtnern von Office Präsident Peter Paschke und Generalsekretärin Malou Weirich verliehen.

Diese Kleingartenanlage mit ca. 400 Mitgliedern wurde in den Jahren 1983 bis 1985 entwickelt.

Das Areal umfasst etwa zehn Hektar mit 260 Kleingartenparzellen. Die Parzellen haben eine durchschnittliche Größe von 350 bis 450 qm.

In den vergangenen Jahren haben sich die Kleingärtnerinnen und Kleingärtner des Vereins sehr konsequent darauf verständigt in ihrer Kleingartenanlage giftfrei zu gärtnern.

Stefan Tidow (Staatssekretär für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz), Peter Paschke, Burkhard Träder (1. Vorsitzender der KGA In den zurückliegenden drei Jahren wurde der Obstbaumbestand auf den Gemeinschaftsflächen der Kleingartenanlage durch die Pflanzung von ca. 300 weiteren alten einheimischen Obstbaumsorten ergänzt. Viele davon dienen als Bienenweide. Im Kleingartenverein sind inzwischen drei Kleingärtner auch Imker.

Der Kleingartenverein lädt die Einwohnerinnen und Einwohner des Stadtbezirkes gemeinsam mit der Volkshochschule Marzahn-Hellersdorf zu Workshops ein, in denen die fachgerechte Beschneidung von Obstgehölzen demonstriert wird.

Auf den Hauptwegen der Kleingartenanlage wurden Lehrpfade und Kräuterbeete sowie viele Nistkästen angebracht.

Dies sind nur einige der Tätigkeiten dieser Kleingärtner im Bereich des Natur- und Umweltschutzes.

 

Delegiertenversammlung am 20. Mai 2017 in Sankt Gallen

Wie alle zwei Jahre fand am 20. Mai 2017 die Delegiertenversammlung der Schweizer Familiengärtner statt.

Eine wichtige Versammlung, da Walter Schaffner nach 28 Jahren Verbandsarbeit und 12 Jahren als Präsident sein Mandat an Christophe Campiche weiter gab.

CHVon den Schweizer Familiengärtnern, wie vom Office International, gab es ein herzliches Dankeschön an Walter Schaffner für die geleistete Arbeit sowie die besten Glückwünsche an Christophe Campiche um erfolgreich die anstehenden Herausforderungen anzugehen.

Neben den statutarischen Aufgaben wurde auch die beigefügte Resolution angenommen.

Familiengärten stellen in der Stadt, und speziell in einer kompakten Stadt, eine gesunde Umwelt dar, sind attraktive Räume für Erholung und Freizeit, fördern die Gesundheit und die zwischenmenschlichen Beziehungen, sind Lebensnischen für Fauna und Flora, um nur diese Wohltaten zu nennen.

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