back

available languages:

Tag der offenen Tür des Kulturerbes in Zusammenarbeit mit dem Heritage National Trust.
Victory Garden Allotments – Tag der offenen Tür des Kulturerbes am 21. und 22. September 2019

Die Tage der offenen Tür des Kulturerbes sind eine nationale Veranstaltung anlässlich welcher ältere und öffentliche Gebäude und Orte, die normalerweise der Öffentlichkeit nicht zugänglich sind, ihre Türen für die Öffentlichkeit öffnen damit diese sich das Innere ansehen kann.
Kleingärten nutzen können. Rawdon ist ein Dorf im Nordwesten von Leeds im West Yorkshire in Großbritannien. Die Kleingartenanlage ist normalerweise nicht öffentlich zugänglich.

Geschichte

GedenktafelWährend des Rückgangs der Kleingartennutzung in den 1950er Jahren wurde die Hälfte des Geländes nach Einholung der Erlaubnis eines entfernten Verwandten von Sir Arthur in einen Sportplatz für eine örtliche Schule umgewandelt und dies blieb unverändert bis zur Schließung der Schule im Jahre 2002.

Darauf folgte eine fünfjährige Kampagne um das Feld wieder als Kleingärten gebrauchen zu können und so den damals 65 Personen auf der Warteliste eine Parzelle zuteilen zu können. Es war ein langer und mühsamer Kampf, da eine staatlich finanzierte Wohltätigkeitsorganisation sich unseren Vorschlägen stark entgegen setzte. Unsere Entschlossenheit und die Unterstützung von hochgestellten Persönlichkeiten führten jedoch dazu, dass wir das halbe Feld wieder zurückgewinnen konnten. Leider behielt die Sportorganisation die andere Hälfte des Feldes, da sie behauptete ein Allwetterfußballfeld einzurichten. Aber auch heute noch ist das Grundstück ein einfaches Feld, da die Neigung des Grundes völlig ungeeignet ist.

Das Gras wurde gemäht und die Behörden errichteten einen Zaun um das neue Gelände, die neuen Parzellen wurden abgesteckt und die Kleingärtner meldeten sich um diese Parzellen zu bebauen.

Neue Parzellen 2009Zum Beginn haben wir ein Informationsblatt für Neuankömmlinge herausgegeben damit sie sofort kleine Beete in Betrieb nehmen sollten und diese dann später ausbauen konnten. Einige Kleingärtner liehen einen Rasenmäher aus, räumten vier kleine Beete und stapelten den Rasen auf.

Dies erwies sich als ein ausgezeichneter Weg nach vorne, da man so sofort Beete erhielt, welche gegraben und kultiviert werden konnten. Die ganze Erweiterung war innerhalb von zwölf Monaten in Betrieb.

Die ganze Anlage entwickelt sich zu einer extrem gut verwalteten Anlage mit einem wirklich freundlichen Gemeinschaftsgeist.

Viele junge Familien bebauen eine Parzelle auf dem Gelände. Es werden zusätzlich kleinere, überschaubare Parzellen angeboten die zu ihrem geschäftigen Lebensstil passen. Mit den kleinen Kindern, die auch mitgekommen, wird eine viel lebendigere Anlage geschaffen.

Die Kleingartenanlage wird in zweistündigen Arbeitsgruppen pro Monat, eine während der Woche und die andere an einem Wochenende unterhalten, um diese für alle zugänglich zu machen. In den letzten Jahren haben wir die Gebäude und die Anlage mit der Hilfe der Fähigkeiten der Kleingärtner stark verbessert.

Wir organisieren Ostereiersuchen für die Kinder; Barbecues für die Erwachsenen, Kleingartenwettbewerbe, Vogelscheuchenwettbewerbe und wir planen auch für nächstes Jahr einen Apfelpressetag.

Tage der offenen Tür anlässlich der Tage des Kulturerbes

Geschichtlicher Überblick in Fotos Da wir in diesem Jahr unser 100. Jubiläum feiern, haben wir den Ort im Rahmen der Woche des Kulturerbes für die breite Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Wir boten Führungen durch die Anlage an, und gaben Informationen über ihr Funktionieren und über verschiedene interessante Sonderheiten. Es gab Schautafeln mit Dokumenten und Fotos, welche die Geschichte der Anlage erklärten. Es gab einige humorvolle Kurzgeschichten von und über frühere Kleingärtner, welche eine Parzelle in der Anlage bebauten.

Tee, Kaffee, Kuchen und kalte Getränke wurden angeboten, und Kuchen, Marmelade und das überschüssige Obst und Gemüse wurden verkauft.

Der JubiläumskuchenAn den beiden Tagen der offenen Tür hatten wir viele Gäste. Viele verbrachten den ganzen Nachmittag bei uns und sagten dass sie die Gesellschaft der Kleingärtner und die Freundlichkeit bei der gesamten Veranstaltung wirklich genossen hätten. Außerdem haben zwei Besucher uns gebeten sie auf die Warteliste einzuschreiben.

Was noch vorteilhafter war, war die Möglichkeit, die unseren aktiven Mitgliedern gegeben wurde, andere Kleingärtner kennen zu lernen, die sie normalerweise sonst nicht gesehen hätten.

Wir beendeten den Tag mit dem Aufschneiden des speziellen Jubiläumskuchens, den wir zur Feier des hundertsten Jubiläums gemacht hatten. Er war einfach köstlich.

Die Tage der offenen Tür anlässlich des Kulturerbenwochenendes waren ein großer Erfolg und wir werden dies im nächsten Jahr wiederholen.

Phil Gomersall, Sekretär

BDG-Wissenschaftspreis 2019 verliehen

Auf dem BDG-Bundesverbandstag in Dresden, fand neben der Wahl Dirk Sielmanns zum neuen Präsidenten auch die Verleihung des BDG-Wissenschaftspreises statt. Mit dem Ziel junge Wissenschaftler für das Thema Kleingärten zu sensibilisieren, wurden vier herausragende wissenschaftliche Arbeiten vorgestellt und prämiert. "Alle vier Arbeiten behandeln ihre jeweilige Aufgabenstellung methodisch anspruchsvoll auf einem hohen fachlich-wissenschaftlichen Niveau und doch praxisnah mit überwiegend gut verwertbaren Ergebnissen" betont Jury-Vorsitzender Helmut Kern.

v.l.n.r.: Peter Paschke, Agnieszka Schlegelmilch, Helmut Kern, Dirk Sielmann Foto: Christian HeldDen ersten Preis nahm Agnieszka Schlegelmilch persönlich entgegen für ihre an der TU Berlin eingereichte Masterarbeit mit dem Titel "The cooling potential of allotment gardens during summer – case study "Kleingartenkolonie Johannisberg" in Berlin". Schlegelmilch bewies mittels einer methodisch sehr differenzierten Feldstudie, dass Kleingärten, ähnlich wie andere Grünflächen in der Stadt ein bedeutendes Potenzial zur Regulierung des Stadtklimas haben und dem bekannten Phänomen städtischer Wärmeinseln in ihrer unmittelbaren Umgebung entgegenwirken können.

Platz 2: Die Studie "Biodiversität der Wiener Kleingärten" belegt empirisch, dass der Artenreichtum in Kleingärten im Bereich der Flora auch positiven Einfluss auf den Artenreichtum der Fauna hat. Erstellt wurde die Studie von einem Team der AGES (Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherung) unter Leitung von Frau Dipl.-Ing. Anna Moyses.

Platz 3: Die Arbeit "Kleingartenentwicklungskonzeption der Stadt Schwarzenberg/Erz.", angefertigt von einem studentischen Team an der Fachhochschule Erfurt, macht deutlich, wie wichtig eine Bedarfsanalyse in Regionen mit rückläufiger Bevölkerungsentwicklung ist. Kleingartenanlagen mit hoher Auslastung müssen erhalten werden. Bei strukturell zu geringer Nachfrage bedeutet es aber auch, dass Anlagen geschlossen werden müssen.

Platz 4: Die an der TU Darmstadt eingereichte Masterarbeit "Kleingartenverlagerung im Kontext der Entwicklung von Potenzialflächen im Siedlungszusammenhang" von Valerie Milicevic, setzt sich mit einem aktuell brisanten Thema in wachsenden Großstädten auseinander.

Harrogate Herbstblumenausstellung (die Heimat der riesigen Gemüsemeisterschaften)

GB1Durch meine Teilnahme an der Rotherham Show am vergangenen Wochenende und der Vorbereitung unseres "Heritage Open" Wochenende am Wochenende nach unserem hundertjährigen Jubiläum, das wir dieses Jahr in den Victory Garden Allotments feierten, war ich sehr begrenzt in der Zeit um diese Show vorzubereiten.

Die Sache wurde noch verschlimmert durch die Tatsache dass ich am Freitag doppelt gebucht war, um einen Promotionsstand und eine Arbeitsgruppe zu leiten während der Generalversammlung der Yorkshire lokalen Vereinigung in York.

Der Show Direktor Nick Smith hatte mich noch zusätzlich gefragt ob ich drei Vorträge während der Ausstellung halten könnte. Einerseits das regelmäßige Gespräch, das ich mit Martin Walker führe, aber andererseits auch zwei einstündige illustrierte Vorträge über mein "Allotment Gardening on a Shoestring" (meine Arbeit im Kleingarten mit wenig finanziellen Mitteln). So schuf ich mit Hilfe meines treuen Mannequins "George" ein einfaches Display um meinen Ausstellungstisch zu begleiten. Leider wurde das sogar noch komplizierter, da ich einige größere Änderungen an dem gebogenen Arm von "George" vornehmen musste, damit er die Schubkarre halten konnte.

GB2In York lief alles gut, da Liz Bunting, die Rechtsberaterin des nationalen Verbandes und Operationsmanagerin, mich begleitete. Ich denke unser doppeltes Handeln ist gut angekommen.

So musste ich die ganze Freitagnacht bis weit nach Mitternacht arbeiten um meine PowerPoint Präsentation abzuschließen.

Am nächsten Tag musste ich wach sein und früh aufstehen. Die Gespräche verliefen sehr gut und wurden laut Feedback sehr geschätzt. Mehr einzelne Mitglieder konnten rekrutiert werden, so dass es insgesamt ein erfolgreiches Wochenende war.

Vielen Dank an Kay Heywood und Barry Bothamly für die ehrenamtliche Mitarbeit um unseren Stand zu betreuen, während ich anderswo aktiv war.

Phil GOMERSALL

Rotherham Show

GB2Was für eine schöne Ausstellung, die ihre Wurzeln als Gartenbauausstellung hatte. Jetzt ist sie viel breiter gefächert als am Anfang mit allen möglichen Attraktionen. Ein großer Akzent bleibt jedoch noch auf der Gartenbauausstellung übrig mit einem Zelt das dem Gartenbau gewidmet ist. 

Die „Rotherham Alliance“ hat mich erneut eingeladen einen Stand des englischen Kleingärtnerverbandes neben ihrem Stand aufzustellen, dem ich natürlich zustimmte. Mike Farrell von der „Alliance“ hat mich und meine Frau erneut eingeladen als Ehrengast an dem Bürgerfest teilzunehmen. Ich habe den Stand am Freitag aufgebaut.

Dann habe ich mich am Samstag in meiner besten Jacke und meiner Präsidentschaftskette aufgetakelt um mich bei dem Bürgerfest nicht fehl am Platz zu fühlen. Was dies für eine Bürgerparty war! Ich fühlte mich sehr geehrt dort zu sein in Anwesenheit des Oberbürgermeisters und der Oberbürgermeisterin von Sheffield, und des Bürgermeisters und der Bürgermeisterin von Rotherham, des „Master Cutler“ (Master Cutler ist Leiter der Company of Cutlers, deren Rolle es ist als Botschafter der Industrie in Sheffield zu fungieren) und seiner Frau aus Sheffield, und vielen weiteren Gästen, alle mit Amtsketten. Wir hatten eine geführte Tour durch diese wunderbare Ausstellung, die einen ganzen Park umfasst, und die ganze Bevölkerung kann ohne Eintrittsgeld diese ganze Ausstellung besichtigen.

GB1Als ich durch das Kindergebiet ging, war ich wirklich begeistert von dem was als „der Kleingarten“ bezeichnet wurde und sich an die jüngeren Kinder richtete. Er bestand aus allen Arten von Obst- und Gemüsearten, denen alle wacklige Augen hinzugefügt worden waren. Wenn sie von angemessener Größe und Form waren, waren sie in Windeln gekleidet und hatten Schnuller und waren in alten Kinderwagen, Hochstühlen, Kinderbetten positioniert und auf Kissen gelegt. Es gab auch Trinkflaschen damit die Kinder vortäuschen konnten sie zu kuscheln und sie zu füttern. Ich war sehr angetan von dieser Idee, eine äußerst innovative Art wie man sehr kleine Kinder an Obst und Gemüse heranführen kann damit sie sich damit familiarisieren können.

Den Rest der Zeit am Samstag und Sonntag verbrachten wir damit für unsere großartige Organisation zu werben und Fragen zu beantworten.

Dies war eine weitere wunderbare Veranstaltung. Einen herzlichen Dank an die     „Rotherham Alliance“ und an die Behörden von Rotherham für eine großartige Zeit und eine großartige Show.

Phil GOMERSALL

Kleine Gärten – bunte Vielfalt. Imagefilm des BDG.

Kleingärten: ein Ort bunter Vielfalt und für mehr Umweltgerechtigkeit in unseren mehr und mehr verdichteten Städten. Schaut Euch einfach den Film an.

 

  • pdf document

ältere Artikel

Impressum ::: Kontakt ::: Home ::: Datenschutz :::Sitemap ::: FACEBOOK facebook