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Besuch in Napapiirin Ryhmäpuutarha (Kleingärten beim Polarkreis, Finland)

Photo2Während meines Aufenthalts in Rovaniemi hatte ich die Gelegenheit die nördlichste Kleingartenanlage der Welt zu besichtigen und dies Dank des finnischen Kleingartenverbandes. Edmond und ich wurden herzlichst von Marjukka METSOLA, Vorstandsmitglied des finnischen Verbandes begrüßt. Sie ist eine passionierte Gärtnerin und Photographin und hat dem Architekten beim Layout der Anlage 2002 geholfen.

6 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt, liegt die Anlage idyllisch am Waldrand. Es gibt 24 Parzellen (+/-300 m2) mit wunderschönen Lauben. Land ist vorhanden für eine Vergrößerung in den nächsten Jahren.

Photo8Die Lauben (zwischen 25 und 30 m2) in der Mitte der Anlage sind gelb gestrichen um die Sonne zu verdeutlichen. Die Lauben am Waldrand sind rot/braun und die Lauben am Eingang blau gestrichen. Gemäß einer finnischen Tradition haben die Kleingärtner in ihrer Laube eine Sauna (oder können eine haben).

 

4aEs gibt keine Holzpalissaden zwischen den Parzellen, aber man konnte unter dem Schneemantel die Beerenbüsche erraten, welche die Parzellen trennen. Unzählige Nistkästen wurden aufgehängt.

4In der Mitte der Anlage gibt es einen gemeinsamen Geräteschuppen mit einer Anschlagtafel. Daneben befindet sich ein großer Platz um gemütlich zusammen zu sitzen und Barbecues zu machen wenn die Tage länger und wärmer werden. Wir fanden jedoch nur sehr viel Schnee vor, aber die Kälte war akzeptabel.

 

6Bei einer Tasse Kaffee und lokalen Spezialitäten konnten Edmond und ich viel über das Kleingärtnern am Polarkreis erfahren.

Ich habe den Kleingärtnern in Rovaniemi die besten Wünsche auf Erfolg ihrer Kollegen aus Europa und Japan überbracht.

Um mehr über das Kleingärtnern am Polarkreis zu erfahren können Sie den diesbezüglichen Artikel im Bindestrich Nr. 59 lesen.

Malou WEIRICH
Generalsekretärin des Office International du Coin de Terre et des Jardins Familiaux

Was machen die Tiere im Winter?

1Im Winter können wir einen Rückgang der Aktivität der Fauna beobachten, sei es bei den Säugetieren, den Reptilien, den Insekten oder auch bei den Fischen. Doch dabei ist es durchaus nicht so, dass alle Tiere angesichts des rauen Winters dieselben Verhaltensweisen an den Tag legen. Was tun sie?

Um der Kälte zu trotzen, nehmen die Tiere verschiedene Verhaltensweisen an, die davon abhängen, ob sie vor Ort bleiben und folglich einen Weg finden müssen, mit der Kälte zurechtzukommen, oder aber in wärmere Gefilde entfliehen (wie bestimmte Vögel, Insekten, Schmetterlinge oder Fische).

Wenn die Tiere vor Ort bleiben, müssen sie sich auf die Kälte vorbereiten, was auf drei unterschiedliche Arten erfolgt:

•     durch eine morphologische Anpassung;
•     durch eine physiologische Anpassung;
•     durch eine Verhaltensanpassung.

Während die einen sich ausschließlich auf morphologische Weise anpassen, können sich andere durch die Befolgung aller drei Veränderungsmodi an den Winter anpassen. Jede Tierart hat dabei ihre eigenen Tricks.

Die Anpassung

2Bestimmte Tiere verbringen den Winter, indem sie fast ganz normal weiterleben. Nun gut, nahezu, denn in Wirklichkeit passen Sie sich den niedrigen Temperaturen und der fehlenden Nahrung an.

Bestimmte Tiere entscheiden sich für eine morphologische Anpassung, d.h. sie verändern die Form ihres Körpers, wie der Fuchs, der sich sein „Winterfell“ anlegt; dies kann man bei bestimmten Säugetieren aber auch bei bestimmten Vögeln beobachten, die ihr Federkleid aufplustern. Andere, wie beispielsweise der Hase oder der Hermelin gehen noch einen Schritt weiter und verändern die Farbe ihres Fells. Sie werden im Winter weiß, um sich in der schneebedeckten Kulisse zu tarnen und von ihren natürlichen Feinden nicht gesehen zu werden.

4Andere Tiere wie die Kohlmeise verändern ihr Verhalten und ihre Ernährungsgewohnheiten. Den Großteil des Jahres über ist die Meise ein Insektenfresser; im Winter hat sie Mühe, Insekten zu finden und wird folglich zum Körnerfresser. Das Eichhörnchen legt schlichtweg im Laufe des Jahres Nahrungsvorräte für den Winter an und bei Wintereinbruch lebt es ganz normal weiter; nur bei enormer Kälte, die für das Eichhörnchen tödlich sein kann, flüchtet es in seinen Unterschlupf und wartet dort auf mildere Temperaturen. An dieser Stelle ist anzumerken, dass Januar und Februar bei den Eichhörnchen eine der Fortpflanzungszeiten ist.

Bei bestimmten Tieren ist auch eine physiologische Veränderung zu beobachten, d.h. sie passen die Funktionsweise ihres Körpers an: Dies trifft auf Tiere zu, die einen Winterschlaf oder Winterruhe halten.

Der Winterschlaf

3Sobald die winterliche Kälte im Anmarsch ist, nehmen die Tiere ein als Torpor bezeichnetes Verhalten an: Sie verfallen an einem geschützten Ort in einen sehr tiefen Schlaf und wachen nur sehr selten auf, um aus den zuvor angelegten Nahrungsvorräten zu schöpfen. Wenn ein Tier in den Winterschlaf fällt, werden die nachstehenden Körperfunktionen verringert:

• der Sauerstoffverbrauch,
• die Atemfrequenz,
• die Herzfrequenz (von 350 auf 3 Herzschläge pro Minute für den Ziesel (graues Erdhörnchen), von 500 auf 5 Schläge für den Gartenschläfer),
• die Durchblutung (es gibt eine besondere Durchblutung auf Ebene des Gehirns, des Herzens und des Fettgewebes),
• der Wachstumshormonspiegel.

Nachstehend einige Tiere, einen die Winterschlaf halten: Igel, Gartenschläfer, Fledermäuse, Frösche, Eidechsen, Nattern…

Doch Achtung: Einige Tiere halten keinen Winterschlaf sondern Winterruhe! Unser berühmter Bär, den wir in unseren Gärten aber kaum antreffen werden, hält keinen Winterschlaf sondern Winterruhe!

Die Winterruhe (oder der Halbwinterschlaf)

Denkt man an „Winterschlaf“, so denkt man an „Bären“, doch genau das ist falsch. Der Bär befindet sich keinesfalls im Torpor, er schläft nicht tief, weit gefehlt! Er verlangsamt schlichtweg seine Aktivität; machen Sie sich also keinen Spaß daraus, in der Nähe eines Bärs herumzustreifen und sich zu sagen, dass er ohnehin tief schläft. Sein Schlaf ist wie bei allen anderen Tieren, die eine Winterruhe halten, sehr leicht. Ein weiteres Tier, das eine Winterruhe hält und dem Sie sie mit etwas größerer Wahrscheinlichkeit begegnen könnten als dem Bären, ist der Dachs! Auch bei bestimmten Insekten wie den Bienen kann man diesen Aktivitätsrückgang beobachten. Letztere drängen sich dicht aneinander, um eine Temperatur von 35°C aufrechtzuerhalten und ernähren sich vom gehorteten Honig (daher ist es auch wichtig, ihnen nicht den gesamten Honig wegzunehmen).

Und wie sieht es bei den Insekten aus?

Der Großteil der Insekten stirbt leider im Winter. Dies trifft auf die herrlichen Libellen zu, oder auch auf die Heuschrecken. Einige unter ihnen können jedoch eine Winterruhe halten, selbst wenn nicht alle Insekten, die Winterruhe halten, auch überleben. An die Seite der Bienen sind folglich auch die gemeinen Feuerwanzen, die Marienkäfer, die Ohrwürmer, die Grillen und die Florfliegen zu stellen.

Malvina Beauclair

Vogelfutter selber machen

VogelfutterEssen gehört zu den Tätigkeiten, denen ich liebend gerne nachgehe. Mir liegt aber nicht nur mein eigenes leibliches Wohl am Herzen, sondern auch das der Vögel. Während sie sich im Sommer ausreichend mit Futter versorgen können, sieht es damit in der kalten Jahreszeit weniger rosig aus. Naturschützer empfehlen daher, von November bis Ende Februar Futter für die gefiederten Freunde bereitzustellen. Jetzt könnte man meinen, dass es reicht, ihnen ein bisschen Brot hinzuwerfen. Das ist allerdings nicht richtig, denn Brot ist kein artgerechtes Vogelfutter.

Mit wenigen Zutaten können Sie hochwertiges Vogelfutter selber machen. Dazu ein Schuss Kreativität und das Ergebnis wird zu einem Blickfang in Ihrem Garten.

Die Grundzutaten

Vögel brauchen als Winternahrung fetthaltiges und nährstoffreiches Futter. Manche zählen zu den Weichfressern, andere zu den Körnerfressern. Die Bezeichnungen lassen schon durchschimmern, welche Art des Futters beide bevorzugen. Die Weichfresser mögen gerne gequetschte Körner, getrocknete Beeren und geschälte Kerne. Die Körnerfresser hingegen mögen Saaten und Körner mit Schale. Nüsse sind bei ihnen ebenfalls sehr beliebt. Achten Sie allerdings darauf, dass diese nicht schlecht oder sogar verschimmelt sind, denn das kann für die Federfreunde tödlich sein.

Als Grundlage zur Herstellung dienen Rindertalg, Pflanzenfett und/oder Speiseöle. Damit können Sie nach Belieben diese Zutaten vermischen: Haferflocken, Sonnenblumenkerne, gehackte Nüsse, Leinsamen, Hirse, Weizenkleie, getrocknete Beeren oder Rosinen. Rindertalg bekommen Sie übrigens gut beim Metzger zu kaufen.

Die folgenden Mengenangaben reichen aus, um damit einen mittel grossen Blumentopf oder die Schale einer halben Kokosnuss zu füllen.

Zubereitung – schnell und einfach

Lösen Sie 100 Gramm Rindertalg - alternativ Kokosfett - in einem Topf auf. Es soll schmelzen, aber nicht kochen. Geben Sie zusätzlich noch einen kleinen Schuss flüssiges Pflanzenöl dazu. Das dient dazu, dass das Futter im kalten Zustand nicht zu hart wird.

Nun rühren Sie ungefähr 150 Gramm einer selbst zusammengestellten Körnermischung darunter. Die Sonnenblumenkerne sollten zwei Drittel der gesamten Mischung ausmachen, denn durch ihren hohen Ölgehalt sind sie für Vögel sehr gesund.

Lassen Sie die Masse ein wenig abkühlen und füllen Sie diese dann um. Als Gefäße eignen dekorativ bemalte Blumentöpfe, eine halbe Kokosnussschale, leere Joghurtbecher, bemalte Blechdosen oder Tassen. Stecken Sie noch kleine Holzstäbe oder Äste in die warme Masse. Daran können sich die Vögel später festhalten.

Futterkolben

Eine natürliche Alternative zu den Gefäßen sind Tannenzapfen. Streichen Sie die leicht abgekühlte Masse in die Zapfen und lassen Sie diese an einem kühlen Ort aushärten. Nun befestigen Sie eine Paketschnur am Zapfen und hängen ihn draußen auf.

Eine andere Variante ist es, zuerst eine Schnur am Tannenzapfen zu befestigen und ihn dann in das geschmolzene Öl zu tunken. Achten Sie darauf, dass er überall mit dem Fett in Kontakt kommt. Danach wenden Sie ihn von allen Seiten in der Körnermischung, so dass er dick bedeckt ist, und legen ihn zum Trocknen auf Backpapier. Stellen Sie die Zapfen an einen kalten Ort, damit sie gut aushärten, bevor Sie sie raushängen.

Mit selbstgemachtem Vogelfutter tun Sie nicht nur Gutes, sondern holen sich auch Lebendigkeit in Ihren Garten. Je vielseitiger Sie das Futter gestalten, umso mehr Vogelarten ziehen Sie damit an. Viel Spaß beim Beobachten des bunten Treibens!

Nima ASHOFF

Der phänologische Kalender

Die Jahreszeitenuhr der NaturKalender

Nach unserer Zeitrechnung beginnt bald wieder ein neues Jahr mit genau berechneten Terminen. Die Abläufe in der Natur stimmen aber nicht exakt mit diesen Terminplänen überein, da sie stark von der wechselhaften Witterung abhängen. Während in den Tropen und Subtropen die Vegetations- und Ruhezeiten der Pflanzen durch Regen und Trockenzeiten ausgelöst werden, prägt in unseren Breiten die Durchschnittstemperatur den Zustand der Vegetation. In unserer Vorstellung verbinden wir die vier Jahreszeiten mit bestimmten Bildern: Der Frühling bringt saftiges Grün, der Sommer die Blütenfülle, der Herbst lässt Früchte reifen, der Winter zeigt kahle Äste und Tannengrün. Doch die Natur hält sich nicht immer an den Kalender. Oft weht zum kalendarischen Frühlingsbeginn noch ein rauer Wind, oder es fällt sogar Schnee. Die Tätigkeiten im Garten müssen selbstverständlich mit den realen Verhältnissen im Einklang sein. Eine bessere Orientierung als der reguläre Kalender bietet hier der phänologische Kalender, dem langjährige Beobachtungen wiederkehrender Ereignisse in der Natur zugrunde liegen.

Die häufig belächelten Bauernregeln spiegeln dieses Wissen wider, wobei so manche "Weisheit" durchaus kritische bewertet werden sollte. Aus diesen Überlieferungen entwickelte sich im 18. Jahrhundert "die Lehre der Erscheinungen" – die Phänologie. Hier werden die Beobachtungen aus Land- und Forstwirtschaft, Meteorologie und Ökologie miteinander verknüpft. Der phänologische Kalender des Deutschen Wetterdienstes kennt für die Vegetation zehn Jahreszeiten. Entwicklungsstadien wie Blühbeginn und Reife bestimmter Pflanzen signalisieren den Beginn einer Jahreszeit. Dieser Zeitpunkt kann jedoch je nach Landschaftsgebiet unterschiedlich sein. Witterungsbedingt gibt es oft Ausreißer, wodurch eine phänologische Jahreszeit extrem früh oder sehr spät beginnen kann. Im Vergleich jahrzehntelanger Aufzeichnungen vieler kleiner Gebiete zeigt sich trotz mancher Unregelmäßigkeiten eine Tendenz zur Verfrühung des Frühlings.


1. Vorfrühling
Beginn der Haselnussblüte oder ersatzweise der Schneeglöckchenblüte



2. Erstfrühling
Beginn der Forsythienblüte oder ersatzweise der Blattentfaltung der Stachelbeere

 



3. Vollfrühling
Beginn der Apfelblüte oder ersatzweise der Blattentfaltung der Stieleiche

 


4. Frühsommer
Beginn der Blüte des Schwarzen Holunders

 


5. Hochsommer
Beginn der Blüte der Sommerlinde oder ersatzweise der Fruchtreife der Johannisbeere



6. Spätsommer
Beginn der Fruchtreife des Frühapfels oder ersatzweise der Fruchtreife der Eberesche

 


7. Frühherbst
Beginn der Fruchtreife des Schwarzen Holunders

 

8. Vollherbst
Beginn der Fruchtreife der Stieleiche oder ersatzweise der Fruchtreife der Rosskastanie

 



9. Spätherbst
Beginn der Blattfärbung der Stieleiche oder ersatzweise der Blattfärbung der Rosskastanie

 


10. Winter
Beginn des Auflaufens des Winterweizens oder ersatzweise des Blattfalls von spätreifendem Apfel oder Stieleiche

 

Thomas Wagner
Bundesverband Deutscher Gartenfreunde

"Vogerlzählen" im Kleingarten

Amsel, Drossel Fink und Star – unsere gefiederten Mitbewohner freuen sich im Kleingarten genauso wie wir Menschen über die herrliche Natur. Sie finden dort ihre Nahrung, ziehen ihre Jungen groß und bereiten uns mit ihrem lieblichen Gesang große Freude. Im Frühjahr fand deshalb die erste Vogelzählung in den Niederösterreichischen Kleingärten statt. Die Vogelschutzorganisation BirdLife Österreich präsentiert nun die spannenden Ergebnisse.

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Insgesamt waren es Ende April 10 Kleingartenvereine, die sich begeistert an der Vogelzählaktion beteiligten und ihre häufigsten Gartenvögel an Obmann Franz Riederer meldeten. "Die meisten Vogelmeldungen trudelten aus dem Kremser Kleingarten ein, gefolgt von Stattersdorf und Traisenstrand / Edelwies. Die Aktion war ein voller Erfolg – Das Kleingärtner-Herz schlägt nun einmal auch für Vögel!" berichtet der Obmann mit vollem Stolz.

Häufigsten Vögel im Kleingarten
Der Feldsperling schnappte sich die Goldmedaille im ersten Kleingarten- Wettbewerb, dicht gefolgt von Amsel und Kohlmeise. Der Gartenrotschwanz hat den Stockerlplatz zwar knapp verpasst, wurde aber dennoch in 60 % aller Kleingärten gesichtet. "Diese Zählergebnisse aus Niederösterreich decken sich auch mit den Vogelarten, die in den heimischen Gärten Österreichs anzutreffen sind." weiß Vogelkundler Norbert Teufelbauer von BirdLife.

statistikRekordhalter St. Pölten Kollerberg
Besonders spannend ist die Artenvielfalt, die in den Kleingärten Kollerbergs beobachtet wurde: Die Vogelfreunde erspähten dort 22 von gesamt 31 gesichteten Vogelarten! Mit diesem Ergebnis konnten auch die Kleingartenvereine Stattersdorf (15 Arten), Klosterneuburg Rollfähre und auch Krems mit jeweils 8 gesichteten Arten deutlich abgehängt werden. Vögel fliegen auf eine naturnahe, vielfältige Gartengestaltung mit vielen einheimischen Sträuchern, Hecken und Obstbäumen. Diese Kleingärten sind für die gefiederten Freunde besonders attraktiv und man wird schon bald mit einer Vielzahl an Vogelarten belohnt werden.

Besondere Highlights der Vogelzählung waren der gesichtete Kleinspecht, ein Zilpzalp und ein Zaunkönig. Diese Vögelchen mögen Gärten mit einzelnen höheren Bäumen, die aber auch dichtere Ecken mit Sträuchern und Hecken und einen großen Insektenreichtum aufweisen. "Vögel gelten als wichtige Indikatoren für eine intakte, lebenswerte Umwelt. Je mehr Vogelarten im Kleingarten beobachtet werden, umso größer ist auch seine Bedeutung für die Tierwelt." so der Biologe.

Der Landesverband der Kleingärtner NÖ. und der Verband der ÖBB-Landwirtschaft, Außenstellen NÖ., haben alle Vereine eingeladen, Zähler für die "Stunde der Wintervögel" – Anfang Jänner 2018 – und Zähler für "Frühling und Vögel im Kleingarten" – Ende April 2018 – zu melden. Der Aufwand für die Zählung ist sehr gering, nur eine Stunde. Die gemeldeten Zähler erhalten die erforderlichen Informationen und Unterlagen zeitgerecht übermittelt. Jene Mitglieder, die als "Pioniere" heuer gezählt haben, stellen sich auch im nächsten Jahr für diese Aktion zur Verfügung, da ihnen diese "Arbeit" im Garten besondere Freude bereitet.

BirdLife ist die einzige landesweite und internationale Vogelschutz-Organisation Österreichs. Seit bereits 8 Jahren führt BirdLife die erfolgreiche, österreichweite Vogelzählaktion "Stunde der Wintervögel" jedes Jahr rund um den 6. Jänner durch. Mehr Informationen unter: www.birdlife.at

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