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Leeds Kleingärtnerverband: immer stärker...

GB1Nach dem sehr erfolgreichen "Lern-Tag", welcher letztes Jahr für alle Kleingärtner aus Leeds vom lokalen Kleingärtnerverband in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Parks der Stadtbehörden von Leeds organisiert wurde, fand am 24. März 2018 eine weitere Tagung statt.

Nach Bekanntmachung des diesjährigen Events durch Plakate, waren alle 150 Plätze binnen zwei Wochen gebucht.

Die Tagung begann mit einer Tasse Kaffee bei der Ankunft um 10.00 Uhr. Die Bürgermeisterin von Leeds Cllr Jane Dowson eröffnete dann die Tagung.

Folgten zwei Sitzungen von sechs Arbeitsgruppen.

Anschliessend gab Andrew Tokely, Direktor der Firma "Kings Seeds" ein Referat und eine Vorführung wie man Samenkörner aussäen soll damit sie am besten keimen.

Nachher gab es ein kostenloses! ..Mittagessen, welches dann durch zwei weitere Sitzungen von sechs Arbeitsgruppen gefolgt war.

GBEs gab ein weitgefächertes Angebot an Arbeitsgruppen:

• Obstbäume pflegen - Alan Thornton, The Orchard Project
• Kompostieren - John Cossham, Master Composter
• Schädlingsbekämpfung im Kleingarten - Alan Masterton, LCC Pest Control Manager
• Gemüseanbau - David Allison, Nationale Gemüsegesellschaft
• Zuschüsse für Kleingärten - David Ball, Community Matters
• Von Teller zu Teller, Kompost aus den Nahrungstonnen - Mark Warner

Am Ende gab es eine Auswertungssitzung und Abschlussworte. Ende der Tagung um 15.00 Uhr.

Das Organisieren dieser Tagung machte so viel Spaß, dass wir versuchen ein weiteres Event im September zu organisieren.

Gärten der Integration

Wettbewerb der Deutschen Umwelthilfe wird fortgesetzt – fünf Kleingärtnervereine unter den Gewinnern 2017

IntegrationGartenarbeit fördert Ortsverbundenheit und "Verwurzelung". Kein anderer Ort ist besser geeignet um miteinander ins Gespräch zu kommen und Kontakte zu knüpfen. Daher leisten Kleingärtnervereine und Gemeinschaftsgärten, die ihre Anbauflächen für geflüchtete Menschen öffnen, einen wichtigen Beitrag zur Integration der Menschen, die in Deutschland Schutz vor Krieg und Gewalt suchen. Fünf der Projekte, die 2017 mit einem Preisgeld ausgezeichnet wurden, werden in Kleingärtnervereinen betreut.

Querbeet: Integration in zwei Osnabrücker Kleingärtnervereinen

Das Projekt Querbeet fördert die Integration von Flüchtlingsfamilien in zwei Osnabrücker Kleingärtnervereinen. Das Gärtnern schafft Möglichkeiten der Begegnung und ermöglicht Flüchtlingsfamilien die Teilhabe an unserer Gesellschaft. Die fünf Gärten werden von je einer Familie bewirtschaftet. Sie sind bereits fester Bestandteil des Vereinslebens. Zwei Geflüchtete haben über das Gartenprojekt sogar den Sprung in den Arbeitsmarkt geschafft!

Interkultureller Garten Eime (Niedersachsen)

Der Interkulturelle Garten gehört zur örtlichen Kleingartenanlage und ist gut ausgestattet. Der Rasenmäher und alle Werkzeuge sind gespendet, ebenso das Gartenmobiliar und auch der Grill. Eine Wildblumenwiese wurde gesät, es gibt Obstbäume und ein gemeinsam bewirtschaftetes Gemüsebeet. Der Vorstand des Kleingärtnervereins fördert das Projekt, zu dem die Parzelle gehört und spendete die Pacht.

Kulturgarten Lüneburg (Niedersachsen)

Er ist der erste "Garten der Integration" des Wettbewerbs! Der Garten befindet sich in einer Kleingartenkolonie in einem Wohngebiet am Stadtrand. Bewirtschaftet wird der Garten gemeinschaftlich. Es gibt ein großes Beet, das gemeinsam bepflanzt und geerntet wird. Zudem gibt es kleine Obstbäume und Beerensträucher, eine Kräuterspirale. Es wurden verschiedene Hochbeete gebaut, Hügelbeete angelegt, ein Gewächshaus aus alten Fenstern gebaut, eine Hütte mit großem Unterstand. Der Garten ist jederzeit für alle zugänglich.

Dillinger Stadtgarten (Saarland)

Die Zukunftswerkstatt Saar (ZWS) entwickelt in einer 200 qm großen Parzelle des Kleingartenvereins Dillingen Nord einen integrativen Gemeinschafts- und Bildungsgarten. Das Angebot zur Mitwirkung richtete sich zunächst vorrangig (aber nicht ausschließlich) an geflüchtete Frauen, um ihnen in ihrer speziellen Situation Freiräume zu bieten, Kontakte anzubahnen und gemeinschaftliches Gärtnern nach ihren Wünschen zu ermöglichen.

Interkulturelle Bielefeldt-Gärten in Lübeck (Schleswig-Holstein)

Zum interkulturellen Garten im Lübecker Stadtteil Buntekuh gehören fünf Parzellen beim Kleingärtnerverein Buntekuh e.V. Highlights im Garten sind ein Backhaus aus Lehm und eine solarbetriebene Wasserpumpe. Der Garten wird biologisch bewirtschaftet. Interessierte können eigene Beete betreuen oder auf den Gemeinschaftsflächen gärtnern. Es gibt viele Kurse, Aktivitäten und Feste für Kinder und Erwachsene.

Der Wettbewerb geht 2018 in eine neue Runde. Alle Informationen gibt es unter www.duh.de/projekte/gaerten-der-integration/besondere-projekte-und-initiativen/

Thomas Wagner, BDG

Die soziale Funktion ist von Anfang an eine tragende Säule des Kleingartenwesens und dies europaweit.
Sie finden einige Beispiele aus der Schweiz, den Niederlanden und Schweden in den Bindestrichen no. 60 bis 63.
Schauen Sie sich diese anregenden Projekte mal an!

Malou Weirich,
Generalsekretärin des Office International du Coin de Terre et des Jardins Familiaux

Nordische Gartenausstellung in Stockholm

2Die Auszeichnung “Der Förderer der Kleingärten für das Jahr 2018“ wurde am Donnerstag, den 22. März während der nordischen Gartenausstellung in Stockholm an die Stadt Örebro verliehen.

Das Diplom wurde dem Vertreter der Stadt, dem Planungsarchitekten Christin Gimberger, von Karl-Erik Finnman, dem Präsidenten des schwedischen Kleingärtnerverbandes überreicht. Die Stadt fördert nämlich alle Formen des Gärtners und speziell Kleingärten.

Die Behörden unterstützen die Kleingärten in der Stadt und planen neue Kleingartenareale in der Zukunft anzulegen.

Die Auszeichnung wurde 2006 geschaffen.

Kongress 2018: Auf in die Zukunft

Table of the executive boardDer jährliche Kongress des Luxemburger Kleingärtnerverbandes, welcher unter dem Motto " Moderne Stauten für einen starken Kleingärtnerverband" stand, fand am 25. März statt. Anlässlich dieses Kongresses trafen sich 387 Delegierte aus 86 Vereinen trafen in Crauthem.

Agrarminister Fernand Etgen, Umweltministerin Carole Dieschbourg und Innenminister Dan Kersch, zahlreiche Ehrengäste, Vertreter aus der Verwaltung und befreundeten Organisationen sowie Malou Weirich, Generalsekretärin des Office International du Coin de Terre et des Jardins Familiaux, waren anwesend. Hauptthema des Kongresses war die Anpassung der Statuten vom 31. März 1985 an die heutigen Erfordernisse.

Part of the invited guestsZiel dieser Statutenänderung ist es dem Verband zu ermöglichen intern wirksamer zu arbeiten und extern als kompetenter Partner im Kleingarten- und Umweltbereich wahrgenommen zu werden.

Die Hauptmerkmale dieser Statutenreform sind:

- Die Gewichtung der Stimmrechte der einzelnen Mitgliedersektionen wurde neu festgelegt;

- Die Berechnung der Anzahl von Delegierten der vier Regionalgruppen im Verbandsvorstand wurde neu geregelt;

- Die jetzigen Doppelmandate von Regionalpräsident und Vizepräsident wurden getrennt, so dass die Exekutive breiter aufgestellt wurde. Dadurch stehen der Exekutive nunmehr mit dem Verbandspräsidenten, dem Generalsekretären, dem Generalkassierer und vier Verbandsvizepräsidenten sieben Personen zur Verfügung um den immer größeren Aufgaben und Bedürfnissen unserer Zeit gerecht zu werden.

Part of the 387 delegatesDie Änderungen wurden, nach Diskussionen und Erklärungen während den vorbereitenden Regionaltagungen einstimmig angenommen. Der Verband bleibt traditionsgemäß eine landwirtschaftliche Genossenschaft.

Mit einer glücklichen Hand soll nun das angepasste Instrument optimal zum Wohl der Kleingärtner genutzt und die richtigen Weichen für die Zukunft gestellt werden.

Das Office International du Coin de Terre et des Jardins Familiaux und seine Mitgliedsverbände rufen alle Kleingärtner auf an der Woche ohne Pestizide, welche vom 20. bis 30. März 2018 organisiert wird, teilzunehmen.

PesdizidePestizide sind chemische Verbindungen, die zur Vernichtung von Schädlingen, einschließlich Insekten, Schadnagern, Pilzen und unerwünschten Pflanzen (Unkraut) eingesetzt werden. Im Gesundheitswesen werden Pestizide zur Zerstörung von Krankheitsüberträgern wie Moskitos und in der Landwirtschaft zur Vernichtung von Schädlingen eingesetzt, die die Ernte befallen. Aufgrund ihrer Beschaffenheit sind Pestizide für andere Organismen, einschließlich des Menschen, potentiell toxisch, weshalb sie unter Wahrung von Sicherheitsmaßnahmen einzusetzen und ordnungsgemäß zu entsorgen sind.

Bedarf es noch deutlicherer Worte?

Auf unzähligen Internetseiten sind zahlreiche alarmierende Berichte über den schädlichen Einsatz von Pestiziden zu finden. Es gibt tatsächlich so viele davon, dass bei jedem Klein- oder Heimgärtner vor deren Einsatz erst einmal die Alarmglocken schrillen sollten. Suchen Sie einfach nach dem Schlagwort "Pestizide" und Sie werden so viele interessante Artikel zu diesem Thema finden, dass sie abendelang Lesestoff haben. Lassen Sie sich davon aber nicht abschrecken! Jeder Gärtner sollte so viel wie möglich zu diesem Thema lesen, da dies in Zukunft Leben retten kann.

Eine Woche ohne Pestizide mag lediglich als einen Tropfen auf den heißen Stein erscheinen, wobei der Begriff "Woche" jedoch nicht wörtlich zu verstehen ist. Sie können damit anfangen, wann Sie möchten, und können es beliebig lange durchziehen. Pestizide sind weitaus gefährlicher als Sie denken. Sie werden im Übermaß verspritzt, doch erforscht wurden diese Chemikalien bislang überraschenderweise kaum.

Derzeit geht es bei den Pestizidskandalen unter anderem um die nachstehenden Themen:

Die britische Tageszeitung "The Guardian" enthüllte, dass "die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit eine Empfehlung im Hinblick auf den ungefährlichen öffentlichen Einsatz einer mit Krebs in Verbindung gebrachten Chemikalie auf einen EU-Bericht stützte, welcher Analysen aus einer Monsanto-Studie kopierte.

Glyphosat ist der Hauptinhaltsstoff des Unkrautvertilgungsmittels Roundup von Monsanto und der Kampf um deren erneute Zulassung hat die EU-Länder gespalten. Eine Entscheidung über eine weitere Zulassung für 5 Jahre wurde am 27. November 2017 getroffen.

Und wie wär's mit diesen Schlagzeilen:

"Honigkontrollen enthüllen eine weltweite Verunreinigung durch bienenschädigende Pestizide"
"Kostenloses Schulobst enthält mehrere Pestizide", wie beispielsweise in Rosinen, Zitrusfrüchten, Birnen, Erdbeeren, Äpfel, Bananen, Karotten, Tomaten... Und diese Liste kann viel weiter verlängert werden.

Die Behauptung der Regulierungsbehörden auf der ganzen Welt, wonach der Einsatz von Pestiziden in industriellen Größenordnungen in unserer Umwelt ungefährlich sei, ist schlichtweg falsch, so der leitende wissenschaftliche Berater der britischen Regierung.

Was denken Sie? Ist der Einsatz von Pestiziden die Sache wert?

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