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Cost Aktion: "Urban Allotments in European Cities"

InfosheetDiese Cost-Aktion wurde während 4 Jahren (2012 – 2016) durchgeführt (Die Schlussveranstaltung war in Basel vom 8. – 10. September 2016 siehe Beitrag vom 27. September 2016)

Zusätzlich zum Buch: "Urban Allotment gardens in Europe" erschienen 14 Informationsblätter für Kleingärtner, Behörden und andere Interessenten.

Als Anhang finden Sie diese Informationsblätter, welche schon allen nationalen Verbänden geschickt wurden.

Für andere Sprachen siehe: http://www.urbanallotments.eu/fact-sheets.html

 

  1. 1. Wie lässt sich der Verlust von Kleingärten in der Stadtentwicklung verhindern? pdf (download)
  2. 2. Wie kann die Rolle urbaner Gärten in der Stadt gestärkt werden?pdf (download)
  3. 3. Wo sonst können sie Gärtnern, wenn sie keinen Kleingarten finden?pdf (download)
    4.
  4. Einen Gemeinschaftsgarten errichten und betreiben.pdf (download)
  5. 5. Wie können die Motivationen von GärtnerInnen in den Planungsprozess für städtische Gärten einbezogen werden?pdf (download)
    6.
  6. Wie macht man aus einem Garten einen individuellen Ort?pdf (download)
  7. 7. Wie können urbane Gärten als Lernorte genutzt werden?pdf (download)
  8. 8. Was ist unter Umweltgesichtspunkten ein guter Ort für einen Garten?pdf (download)
  9. 9. Wie lässt sich Biodiversität in urbanen Kleingärten erhöhen?pdf (download)
  10. 10. Wie erhöht man den Ernteertrag und warum ist das wichtig?pdf (download)
  11. 11. Der Beitrag städtischer Kleingartenanlagen für das Ökosystem.pdf (download)
  12. 12. Wie kann die Wasserversorgung in urbanen Gärten verbessert werden?pdf (download)
  13. 13. Brauche ich gestalterische Unterstützung für meinen Garten?pdf (download)
  14. 14. Wie können Sie Risiken bei der urbanen Lebensmittelproduktion vermeiden?
  15. pdf (download)

 

Das Office International du Coin de Terre et des Jardins Familiaux und seine Mitgliedsverbände rufen alle Kleingärtner auf an der Woche ohne Pestizide, welche vom 20. bis 30. März 2017 organisiert wird, teilzunehmen.

pestizideIm Anfang wurden die Pestiziden als ein Segen vom Himmel angesehen. Sie hatten die Fähigkeit das Unerwünschte sowie gefährliche und lästige Insekten zu töten. Und mit einfachen Mitteln konnten sie auf Stellen, Pflanzen, Objekte oder Körper welche nicht nützlich zu sein schienen, gespritzt oder geblasen werden.

Nach dem zweiten Weltkrieg erfüllte das DDT eine fantastische Aufgabe und wurde schnell sehr populär. In jedem Lebensmittelgeschäft konnte man es erhalten und so wurde es nicht nur von professionellen Landwirten, sondern von fast jedem Haushalt gebraucht um sich von ungewünschten Insekten zu befreien.

Aber nach einiger Zeit fand man heraus dass DDT ungewünschte Nebenerscheinungen mit sich brachte. Es tötete nicht nur das Unerwünschte, aber auch nützliche Insekten. Und was noch schlimmer war seine Überbleibsel wurden in der Natur verbreitet und wurden dann schlussendlich in den Körpern von Tieren aufbewahrt. Und der Killereffekt des Produktes oder seine Beschädigungseffekte waren viel effektiver als das was irgendjemand geglaubt hatte.

Die Hersteller kamen zweimal zuerst mit einer zweiten und sogar mit einer dritten Generation von Produkten: Deltrin und Aldrin. Diese sollten nicht die ungewünschten Nebenwirkungen vom DDT haben. In Wirklichkeit waren sie aber noch schlimmer. Mit ihrem Buch "Silent Spring" (Stiller Frühling) zeigte Rachel Carson der Welt die vernichtenden Effekte wenn diese Produkte auf breiter Ebene gebraucht wurden.

Einige Vorläufer verbannten ihren Gebrauch, aber die Industrie fuhr fort immer neue Produkte auf den Markt zu bringen und suggerierte dass ein ungefährlicher Gebrauch möglich war.

Die Welt hat die Wirkungen von dem verschwenderischen Gebrauch von dem "Agent Orange" während des Vietnamkrieges auf die Menschen gesehen. Verschiedene Komponenten dieses Produktes wurden auch von den lokalen Behörden und der Landwirtschaft gebraucht, auch wenn sie nicht von der Lebensmittel- und Arzneibehörde in den USA erlaubt waren. Und die traurige Geschichte geht weiter. Jedes Mal führte die Industrie neue Produkte ein und behauptete dass ihr Gebrauch sicher war und dass es keine unerwünschten Nebeneffekte gab.

Es gibt starke Hinweise dass ein weitverbreitetes Herbizid Schaden in unsern Körpern anrichten kann. Andere sehr verbreitete Produkte scheinen nicht nur die sehr nützlichen Honigbienen, sondern auch die nützlichen Wildbienen, Wespen und Fliegen zu töten.

Dies sind alles Ursachen um an der Woche gegen Pestiziden teilzunehmen und die Menschen auf die Gefahren aufmerksam zu machen damit der Gebrauch von Pestiziden reduziert wird und in manchen Fällen auch ein Verbot dieser weit von harmlosen Pestiziden eingeführt wird.

Ihr braucht nicht zu warten bis nationale oder europäische Behörden schlussendlich ihre Verantwortung übernehmen. Ihr könnt selbst Verantwortung übernehmen. Schützt die Honigbienen, vermeidet dass versteckte Chemikalien auf die Dauer lebende, interessante, schöne und wervolle Lebewesen töten und vergiften.

Deshalb nehmt nicht nur an der Woche gegen den Gebrauch von Pestiziden teil, sondern stoppt ihre ungewünschte Anwendung.Gebraucht organische Düngemittel wie z.B Kompost, wenden Sie eine Fruchtwechselfolge an, pflanzt Begleitpflanzen an etc

Information auf http://www.semaine-sans-pesticides.com

Die Delegierten des Office International du Coin de Terre et des Jardins familiaux tagten in Luxemburg

Am 3. und 4. März 2017 tagten die nationalen Delegierten zur jährlichen statutarischen Vollversammlung in Luxemburg.

Mit großer Freude nahmen die Delegierten zur Kenntnis dass die luxemburgische Umweltministerin die Veröffentlichung der Office-Broschüre: "Kleingärten –mit Kindern die Natur entdecken" großzügig unterstützt hat und bedanken sich sehr herzlich.

Sie bedanken sich auch herzlich bei der Firma MAYERHOFER und speziell Friedrich HAUK für die große finanzielle Unterstützung bei der Veröffentlichung seiner Broschüren.

Fünf Anträge für Ehrenurkunden, welche bei der internationalen Studientagung in Kopenhagen verliehen werden, wurden eingereicht. Das Erhalten der Ehrenurkunden stellt für die Vereine eine große Anerkennung ihrer Leistungen dar und ist ein vorzügliches Mittel für ihr Lobbying.

Es wurde auch beschlossen dem Kleingartenverein "am Kienberg" die Ehrenurkunde für naturgerechtes Gärtnern zu verleihen. Sie wird am 20. Mai 2017 anlässlich des Tages des Gartens in Berlin überreicht werden.

Neben den statutarischen Aufgaben, dem Bericht und der Diskussion über nationale positive oder negative Ereignisse, wurden die Themen: "Kleingärten und Gemeinschaftsgärten" sowie "Zukunft der internationalen Kleingartenbewegung" intensiv diskutiert.

An der Ausarbeitung von Leitlinien für die Fachberatung wird in einer Arbeitsgruppe weiter gearbeitet werden.

Es wurde beschlossen das Fachberater Forum zu optimieren um es erfolgreich zu machen und deshalb mehr interessierten Personen den Zugang zu gewähren.

Das Office erscheint seit dem 4. März auf Facebook um besser und vermehrt im Blickpunkt aller zu sein.
www.facebook.com/OfficeInternationalJardinsFamiliaux

OI2017Während der statutarischen Sitzung wurden auch die Vorstandsmitglieder für die nächsten 4 Jahre gewählt: Es sind Daniel CAZANOVE (F), Otmar HOFFMANN (L), Preben JACOBSEN (DK), Peter PASCHKE (D) und Wilhelm WOHATSCHEK (A).

In der ersten darauffolgenden Vorstandssitzung wurde Wilhelm WOHATSCHEK nochmals als Vorstandsvorsitzender wiedergewählt.

Die nationalen Delegierten werden sich am kommenden 24. August in Kopenhagen während ihrer Studientagung zur nächsten Vollversammlung treffen.

Die nächste statutarische Vollversammlung findet am 23. und 24. Februar 2018 in Luxemburg statt.

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